In Wien werden täglich kleinere Stromausfälle registriert – meist durch Bauarbeiten, Wetter oder Netzüberlastung. Wer den Ausfall richtig meldet, hilft den Wiener Netzen, Störungen schneller zu beheben und Folgeschäden zu vermeiden.
So melden Sie den Stromausfall richtig
Ein plötzlicher Stromausfall kann jeden treffen – ob mitten am Nachmittag oder spät in der Nacht. Entscheidend ist, wie Sie reagieren. Wer richtig handelt, hilft nicht nur sich selbst, sondern auch den Technikern der Wiener Netze, die den Fehler schneller beheben können.
Zuerst prüfen Sie, ob nur Ihre Wohnung oder auch Nachbarn betroffen sind. Wenn im gesamten Haus oder in der Straße kein Licht brennt, handelt es sich vermutlich um eine größere Netzstörung. In diesem Fall ist die Wiener Netze zuständig. Die Hotline unter 0800 500 600 ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Halten Sie beim Anruf Ihre Adresse und – wenn möglich – die Postleitzahl bereit. Diese Angaben helfen, die genaue Fehlerquelle rasch zu finden.
Alternativ können Sie die Störung online melden. Auf der Webseite der Wiener Netze gibt es ein digitales Formular, über das Sie den Ausfall direkt an den Störungsdienst weitergeben können. Das Online-System registriert Ihre Meldung automatisch und übermittelt sie an das zuständige Einsatzteam.
Wenn sich hingegen herausstellt, dass nur Ihr Haushalt betroffen ist, sollten Sie die Sicherungen und FI-Schalter kontrollieren. Bleibt das Problem bestehen, liegt der Fehler wahrscheinlich innerhalb Ihrer Elektroanlage – dann ist der Elektriker Ihres Vertrauens der richtige Ansprechpartner.
Eine klare und genaue Meldung spart Zeit, Kosten und Nerven. Denn je präziser Sie den Stromausfall beschreiben, desto schneller ist Wien wieder hell.
Wie lange dauert eine Störungsbehebung in Wien
Ein Stromausfall kommt meist unerwartet – doch wie lange dauert es eigentlich, bis das Licht wieder angeht? In Wien hängt die Dauer einer Störungsbehebung stark davon ab, wo und warum der Ausfall entstanden ist.
Kleinere Unterbrechungen, die zum Beispiel durch defekte Sicherungen, Kurzschlüsse oder lokale Bauarbeiten entstehen, werden in der Regel innerhalb von 20 bis 40 Minuten behoben. Die Wiener Netze verfügen über ein automatisiertes System, das Ausfälle sofort registriert und die Techniker direkt informiert.
Komplexere Störungen – etwa Kabelbrüche unter der Straße oder Schäden an Umspannwerken – benötigen mehr Zeit. Hier kann die Reparatur je nach Wetterlage, Zugänglichkeit und Schadensumfang zwischen einer und mehreren Stunden dauern. Besonders bei nächtlichen Einsätzen oder starken Regenfällen ist der Aufwand deutlich höher.
In seltenen Fällen, wenn ganze Bezirke oder Industriegebiete betroffen sind, wird die Stromversorgung schrittweise wiederhergestellt. Dabei steht die Sicherheit der Techniker an erster Stelle.
Wer den aktuellen Stand einer Störung erfahren möchte, kann über das Online-Portal der Wiener Netze oder die Hotline 0800 500 600 jederzeit Informationen abrufen.
Und wenn sich herausstellt, dass das Problem nur Ihre Wohnung betrifft, ist meist ein Elektriker der schnellere Ansprechpartner.
So gilt: kleine Störung – Minuten, große Störung – Stunden.
Doch dank moderner Netztechnik dauert die Mehrheit aller Stromausfälle in Wien heute deutlich kürzer als noch vor wenigen Jahren.
Vorbeugende Tipps gegen Stromausfall im Haushalt
Ein Stromausfall trifft meist völlig unerwartet – doch mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das Risiko deutlich verringern. Viele Störungen entstehen gar nicht durch das öffentliche Netz, sondern direkt in unseren eigenen vier Wänden. Wer ein paar einfache Grundregeln beachtet, kann Ausfälle oft vermeiden.
Zuerst sollten Sie darauf achten, elektrische Geräte nicht gleichzeitig auf höchster Leistung zu betreiben. Wenn Waschmaschine, Geschirrspüler und Elektroherd gleichzeitig laufen, kann der Stromkreis überlastet werden. Verteilen Sie den Energieverbrauch besser über den Tag.
Ein weiterer Punkt ist die regelmäßige Kontrolle von Steckdosen, Kabeln und Mehrfachsteckern. Besonders ältere Leitungen oder beschädigte Verlängerungen sind häufige Auslöser für Kurzschlüsse. Ein kurzer Blick einmal im Monat kann hier schon viel bewirken.
Lassen Sie außerdem Ihre elektrische Anlage regelmäßig von einem Elektriker überprüfen – vor allem in Altbauwohnungen in Wien, wo die Installation oft Jahrzehnte alt ist. Moderne FI-Schalter und Sicherungen reagieren schneller und schützen vor größeren Schäden.
Auch kleine Anschaffungen können große Wirkung zeigen: Überspannungsschutz-Steckdosenleisten verhindern, dass empfindliche Geräte wie Fernseher oder Router bei Spannungsschwankungen beschädigt werden.
Und zuletzt: Ein Notfallplan hilft, ruhig zu bleiben, wenn es doch einmal dunkel wird. Halten Sie Taschenlampen mit Batterien, eine Powerbank und wichtige Telefonnummern griffbereit.
Ein wenig Achtsamkeit im Alltag erspart Ihnen im Ernstfall viel Ärger – und sorgt dafür, dass der nächste Stromausfall vielleicht gar nicht erst passiert.
Wann sollte ich den Elektriker statt Wiener Netze anrufen?
Wenn Sicherungen herausspringen, Geräte defekt sind oder nur eine Wohnung betroffen ist – dann hilft ein Elektriker. Wiener Netze ist für Netzstörungen im öffentlichen Bereich zuständig.
Wie lange dauert es, bis der Strom wieder da ist?
In den meisten Fällen weniger als 30 Minuten. Bei größeren Netzproblemen kann es jedoch mehrere Stunden dauern.
Was sollte ich während eines Stromausfalls vermeiden?
Offene Flammen, feuchte Hände an Steckdosen oder das Einschalten vieler Geräte gleichzeitig. Bleiben Sie ruhig und nutzen Sie Taschenlampen statt Kerzen.
Kann ich Stromausfälle auch online verfolgen?
Ja, auf der Website der Wiener Netze finden Sie eine interaktive Karte mit aktuellen Störungen in Wien und Umgebung.